Stationen

ENG

 Reise durch Südafrika

1979/80 –

ORF-Radio, Serie „akustisches Tagebuch“. Reportagen im Magazin Profil , Artikel-Serie in Volksstimme. Multi-Media-Vortrag über die alltägliche Apartheid in Südafrika an mehreren Schulen.

 

Reise durch Zentralamerika

1980/81 – 

ORF-Radio-Reportage über Nicaragua. Artikel in Profil . Journalistische Highlights: Interview mit der Führung der Organisation der indigenen Bevölkerung (Miskito) in  Nicaragua, wenige Stunden vor deren Verhaftung, angeordnet von der sandinistischen Regierung. Flucht aus Nicaragua. Zwei Tage in der „Escuela de las america“ in der Kanalzone in Panama. CIA-Schule für Diktatoren (Somoza, Videla, Pinochet etc.). Reportage in konkret (monatliches Magazin).

 

„Sklaven und Herren in der Wüste“

1984/85 –

ORF-Dokumentarfilm über die Sklaverei in Mauretanien. Idee und Regie. Artikel im Magazin Basta und der Tageszeitung Kurier .

Mord in Beirut

1984 –

Ein österreichischer Geheimagent stirbt wegen eines Waffengeschäftes (Noricum). Recherchen in Libanon und Griechenland. Reportage im Wiener .

 

Aufdeckung des Noricum-Skandals

1985/86 –

Artikel in Basta . Der verstaatlichte Konzern VOEST exportiert illegal Kanonen in den Iran. Die österreichische Regierung versucht die Wahrheit zu unterdrücken. Daraus erwächst eine Staatsaffäre. Bis es dazu kommt vergeht jedoch viel Zeit. Noch im September 1985 wird von mir eine Strafanzeige wegen illegalen Waffenhandels erstattet. Die SPÖ/FPÖ-Koalition weitet daraufhin ihre Diffamierungskampagne aus. Es folgen Morddrohungen. Ein faktisches Berufsverbot als Journalist ergeht, nachdem 1986 die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen die VOEST einstellt (Jahre später werden sie wieder aufgenommen) und der österreichische Bundeskanzler und sein Innenminister „die Journalisten von Basta“ des Hochverrats bezichtigen. Zwei Jahre später platzt das Kanonengeschäft und die Wahrheit kommt ans Licht. Innenminister Karl Blecha wird im Jahr 1993 vom Strafgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Details

Neuer Artikel im Standard 3.1.2016. Details

 

 Berufswechsel

1987 –

Gründung von Hargitay & Partners in Wien, später umbenannt in List & Partners. Spezialisiert auf strategische – und Krisenkommunikation. Geschäftsführender Gesellschafter. Innerhalb kurzer Zeit wird daraus eine der erfolgreichsten Agenturen auf diesem Sektor.

 Edition Zeitthema

1988 –

Zeitschriftenreihe die den wissenschaftlichen Diskurs prononcierter Standpunkte widerspiegelt (z. B. Tierversuche, Gentechnik , Energie, Europäische Union).

 

Neuauflage des SIMPLICISSIMUS.

1996 – 

100 Jahre nach der Gründung der legendären Satirezeitschrift, kommt das Blatt 1996 als Leseprobe mit einer Auflage von 500.000 Stück auf den Markt. Kurze Zeit später folgen die regulären Ausgaben. Die Verkaufszahlen steigen ab der vierten Ausgabe, der Erfolg ist absehbar.

 

Der Tod einer Zeitschrift

1997 –

 Der SIMPLICISSIMUS stört mit seiner Berichterstattung über SS-Kunstraubzüge und deren geheime Profiteure, einflußreiche Kreise in Österreich und Deutschland. Innerhalb kurzer Zeit wird das hoffnungsvolle Projekt auf heimtückische Weise eliminiert.

 

„Deutschland gegen Deutsch“

2004/05 –

Projektberatung und Recherche. Regie: Mike Juncker. Ein Kunstraub der SS steht im Mittelpunkt. Es ist dieselbe Geschichte die dem SIMPLICISSIMUS zum Verhängnis wurde. Der Film wird im Jahr 2005 erstmals ausgestrahlt und inzwischen, sowohl in Deutschland als auch in Frankreich, von vielen Sendern wiederholt gezeigt. Details

 

Die SS-Verschwörung

 2005/2009 –

Buchprojekt. Was der Dokumentarfilm im Auftrag öffentlich rechtlicher Fernsehanstalten in Deutschland nur streifen kann, soll ein Sachbuch als zentrales Thema aufgreifen: die Details einer Verschwörung von SS-Leuten aus dem Reichssicherheitshauptamt (RSHA), der Mordzentrale des NS-Staates, die in den sechziger Jahren beginnt, bis in die Gegenwart reicht, und sich auf Deutschland und Österreich erstreckt.

 

Vermächtnis der Räuber.

2009/2013 – 

Das Buch mit dem gleichnamigen Titel erscheint vorläufig nicht in Deutschland und Österreich. Aus den Recherchen ergibt sich eine Spur zur berühmten Hatvany-Sammlung, die von der SS geraubt, in den sechziger Jahren die « Affäre Hans Deutsch » ausgelöst hatte (Film : « Deutschland gegen Deutsch »). Diese Kunstsammlung liegt vermutlich noch immer in einem geheimen Depot im sächsichen Erzgebirge. Ein Forschungsprojekt beschäftigt sich nun mit der Wiederbeschaffung der Meisterwerke. Details

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *